ÜBER MICH: CORNELIA WEIGLE

Information über Cornelia Weigle

Ich bin ein kreativer Kopf, Japan affine, Herzblut-Designerin, Familienmensch und Unternehmerin aus dem Schwabenland. Corporate Designerin mit Leidenschaft für nachhaltige Printprodukte und feine Drucksachen.

Meine 7 Standpunkte

  • Man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Oft hilft es schon, Bewährtes neu zu denken und Vertrautes neu zu entdecken.
  • Das Fach Kunst ist an unseren Schulen zu stark rückwärtsgerichtet und veraltet. Wer darf entscheiden was Kunst und Kreativität ist? Ist man nur kreativ, wenn man Bilder oder Skulpturen erstellen kann? Wir sollten das Fach umbenennen in Kreativitätslehre. Den Stoff aufteilen in Kunstgeschichte und Kreativitätsförderung. Denn Kreativtechniken werden unsere Kinder brauchen, in einer Zeit, die durch Automatisierung und KI geprägt ist, egal in welchem Beruf sie später arbeiten werden.
  • Kreativität braucht einen offenen Geist. Kultureller Austausch und interdisziplinäres Arbeiten sind meine Meinung nach Grundvoraussetzungen für kreatives Schaffen.
  • Wenn ich für meine Kunden ein Corporate Design oder ein besonderes Printprodukt entwickle, dann suche ich nach etwas Einzigartigem. Es muss authentisch sein und zu ihm passen, nicht einem modischen Trend folgen.
  • Ein professionelles Erscheinungsbild ist mehr als ein Logo und hübsche Designelemente.
  • Ich liebe die Kombination aus Kreativität und Handwerk.
  • Mein Ziel ist es, die visuelle Präsenz der Unternehmen in der digitalen & der realen Welt miteinander zu verzahnen.

 

 

Cornelia Weigle Portraitbild

Japanliebe

Um meiner kreativen Seite neuen Input zu geben, habe ich 2003 mit Sumie (japanische Tuschmalerei) begonnen und viele Berührungspunkte zur Geschichte des japanischen Designs bekommen. Das führte letztendlich auch dazu, dass ich die über 3000 Schriftzeichen nicht nur zeichnen sondern auch verstehen wollte. So kam es, dass ich vor 2 Jahren mit dem Erlernen der japanischen Sprache begonnen habe.

Freude nimmt nicht ab, wenn man sie teilt

Der Einblick in die japanische Lebenskultur beeinflusst heute meine Arbeit. Man lernt kleine Dinge wertzuschätzen, Liebe zum Detail, Momente zu genießen, im Alltag innezuhalten oder anderen eine Freude zu bereiten. Letztendlich die zwischenmenschliche Beziehung zu pflegen, die dazu führt, dass ich selbst langjährige Kundenbeziehungen aufgebaut habe.

Nachhaltigkeit im Print

Meine Leidenschaft sind nachhaltige Drucksachen, die langlebig sind und ressourcenschonend hergestellt wurden.

Mein Interesse hat mit der Entdeckung der Silphie-Pflanze begonnen, die in der regionalen Landwirtschaft immer häufiger zum Humusaufbau (Co2 Speicher) und zur Biogasgewinnung angepflanzt wird. Seit wenigen Jahren wird die Faser dieser wertvollen Pflanze als Zellersatzstoff zur Papierproduktion verwendet. Das spart lange Transportwege aus Übersee und unterstützt die heimische Natur.

Ich lernte das Prinzip „cradle to cradle“ kennen und warum nachhaltige Printsachen nicht automatisch ressourcenschonend und CO2 minderned produziert sind.

Cornelia Weigle Portraitfoto

Hier findest du mich auf Social Media

Die Leidenschaft zum Beruf gemacht

Mein beruflicher Lebensweg begann mit einer klassischen Printausbildung. Wir haben noch Bleisatz, Fotosatz, Kaltnadelradierungen, Steindruck und Lithographie gelernt. Heute alles Fremdwörter und den künstlerischen Disziplinen zugeordnet.

Den Rest erzähle ich demnächst an anderer Stelle in meinem Blog. Um ihn nicht zu verpassen, trage dich in meinen Newsletter ein, dann informiere ich dich, sobald er online ist.

 

Hardfacts

  • Ausbildung zur Grafik-Design-Assistentin
  • bis 1994 Grafik Designerin in Werbeagenturen
  • Studium der Visuellen Kommunikation mit Schwerpunkt Ausstellungsdesign, Hochschule Pforzheim
  • 1996/97 Auslandsstudium University of Georgia, USA mit Schwerpunkt Packaging und New Media
  • Bis 2002 Vice Creative Director in einer Online Agentur, Stuttgart
  • Gründung CC3 design, Stuttgart
  • 2019 Umzug nach Ravensburg
  • In der Zeit meiner Anstellung habe ich nationale und internationale Awards gewonnen: 2 x Jahrbuch der Werbung, 2 x Multimediajahrbuch
  • Mehr Facts findest du auf LinkedIn

 

»Kreative sind chaotisch. Das ist der irrtümliche Glaube vieler Menschen. Ja, am Anfang lassen wir unseren Ideen freien Lauf, was auf andere chaotisch wirken kann. Aber um Ideen auf die Straße zu bringen, benötigt der kreative Prozess Leitplanken. Ein Kreativer muss auch in der Lage sein, sich selbst zu strukturieren.« Cornelia Weigle

Was du vielleicht noch über mich wissen solltest

    1. Unser Haus gleicht einer Galerie: Es ist voll mit meinen Kunstwerken (und den Bildern der Kinder), von denen ich mich ungern trenne.
    2. Ich bin eine Perfektionistin. Nach dem Motto, lieber nichts veröffentlichen bevor es 100% perfekt ist. Das führt dazu, dass ich für Blogartikel eine gefühlte Ewigkeit benötige, bis sie endlich so sind wie ich sie toll finde. Aber ich arbeite daran, denn „better done than perfekt“.
    3. Ich bin ein Ninja, das behaupten zumindest meine Kinder. Wie es dazu kam? Im Kindergartenalter lasen wir mit ihnen Ninjageschichten. Um die Weihnachtszeit holte ich dann heimlich eine Kiste mit Weihnnachtsdeko vom Dachboden. In der Kiste lagen Metallsterne. Es war abends und ich glaubte alleine zu sein. Da rief mein Jüngster hinter mir: „Wow, Mama! du hast ja Wurfsterne! Darf ich mir die mal ausleihen? Warum brauchst du die Mama?“ In seiner Phantasie bin ich nachts als Ninja unterwegs, um die Welt zu retten und zu beschützen. Deshalb ist das auch heute noch ein Running-Gag, wenn ich morgens müde am Tisch sitze. Ich mußte ja nachts die Welt retten!

Mehr Fun Facts über mich findest du hier.

Image Cornelia Weigle
Meine_Geschichte
experimentelle Tuschezeichnung und eisenoxid
japanische Tuschezeichnung

Bild oben: Ein Werk aus meiner Vogelserie, dass beim Sumie-Kurs bei Petra Friedrich entstanden ist.

Bild mitte: Experimentelle Tuschmalerei auf original japanischem Papier.

Kreamikobjekt aus dem Kapselbrand
Meine_Geschichte
Meine_Geschichte

 Bild oben: Die Päckchen im Ofen sind fertig gebrannte Kapselbrand Objekte. Jedes einzelne Keramikstück wird mit einer Mischung aus verschiedenen Rohstoffen ummantelt – die dann die Farben ergeben. Anschließend werden sie mit einer feuchten Lehmschicht in ein dickes Tuch gepackt (ähnlich einem Brotteigmantel) und in den Ofen gelegt. Aufgeheizt auf ca. 1000 Grad und langsam wieder abgekühlt und ausgepackt. 

Bild mitte: Das Ergebnis des Kapselbrandes: Das Auspacken ist immer eine Überraschung, da man die Farbgebung nicht steuern kann. 

Bild unten: Printobjekt Kalender mit Tuschzeichnungen

Raku Brand
Meine_Geschichte
keramikobjekt aus dem raku brand

Bild oben: Brennofen für Rakubrand – Kurs bei Elke Steiger. Der Ofen wird bei 1000 Grad geöffnet und das Keramik Stück herausgeholt. Innerhalb kürzester Zeit wird das Objekt auf Außentemperatur gekühlt. Dabei springt die Glasur und bekommt Risse, in die sich Kohlenstoff einlagert. Und das sind dann die feinen schwarzen Linien. Sieht einfach aus – ist es aber nicht. Ohne unsere Kursleiterin Elke Steiger wären die Ergebnisse sicherlich nicht so perfekt.

Bild mitte: Rakubrand-Objekt mit transparenter Glasur. Hier sieht man sehr gut die feinen Risse, in die sich der Kohlenstoff eingelagert hat. Sie sehen aus wie feine Linien. 

Bild unten: Rakubrand mit einer Glasur, die sich bei sauerstoffarmer Umgebung bronzefarben einfärbt.

Mein Ansporn ist es, das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmen sowohl in der digitalen und realen Welt zu verbinden, um so eine starke Kundenbeziehung aufzubauen und zu pflegen.